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#1 03.03.2007 14:13:19

Blacky
Mitglied
Ort: München
Registriert: 13.02.2007
Beiträge: 479

Eigene Geschichten

Also ich mach jetzt einfach mal einen Geschichten Thread hier auf^^...

Ich fang einfach mal an...

Wo bin ich?

Cleo lief so schnell sie konnte. Sie war sich sicher, dass sie in ihrem Le-ben noch nie so schnell gelaufen ist. Trotzdem kam das bedrohliche Geheul, was sie alle paar Minuten hörte immer näher.
Erst war es nur ein kaum hörbare, weit entferntes heulen, wie von einem einzelnen Wolf. Als Cleo das hörte hatte sie sich nicht gedacht das dieses heulen sie betraf. Doch als es immer näher kam und lauter wurde hatte es ihr doch sorgen gemacht. Anfangs war sie nur langsam dahin gegangen, doch als das Heulen sich nicht entfernte sondern sich rasch annäherte, beg-riff sie, dass das was sie hörte, hinter ihr her war. Seitdem rannte sie wie eine Verrückte durch den, ihr unbekannten, Wald.
Ihr Gesicht war von Ästen und Dornen zerkratzt, ihre Beine schmerzten, genauso wie, von der eiskalten Morgenluft ihr Hals.
Keuchend und nach Luft schnappend lief sie weiter, immer weiter.
Erneut erklang das schreckliche heulen, es konnte nicht mehr weit weg sein, höchstens einen halben Kilometer.
Cleo rannte und rannte und rannte. Sie sprang über kleine Felsen  und gro-ße Wurzeln, rutschte kleine senken hinunter, kletterte sie wieder hinauf und platschte durch einen kleinen Bach. Sie blieb stehen als sie die, hoffentlich rettende Idee hatte. Sie rannte wieder ein kleines Stück zurück und sprang eine Böschung hinab in einen kleinen Bach. Ihre letzte Hoffnung lag darin das die Wölfe ihre Spur im Wasser verloren und sie entkommen konnte.
Das kalte Wasser tat Cleos schmerzenden Beinen gut.
Es dauerte nicht lange und Cleo war klitschnass, denn sie rutschte auf den glitschigen Steinen dauernd aus. Cleo rannte und rannte, als sie sich den Fuß heftig stieß. Sie wollte sich wieder aufrichten, doch ihre Hände fanden keinen halt und sie landete erneut im kalten nass.
Los, lauf weiter, lauf weiter. Sagte sie sich immer wieder, doch sie war zu erschöpft um aufzustehen. Also blieb sie noch einen Moment liegen. Ei-nen Moment zu lange.
Cleo hörte das rhythmische platschen vieler Füße und das zufriedene he-cheln eines Wolfsrudels was nach langer Hetzjagd endlich seine Beute zu fassen bekommt.
Hektisch sprang Cleo auf und wäre fast wieder ausgerutscht, doch dieses Mal fand sie halt. Cleo sammelte noch mal all ihre, nicht all zu große, Kraft zusammen und fing erneut an zu laufen. Dieses mal kletterte sie die kleine Böschung nach oben und lief in den Wald, mit der letzten Hoffnung das Rudel dieses mal abzuhängen.

Bitte um Kritik...^^

Wer noch Geschichten schreibt und lust hat, schreibt sie doch einfach hier rein^^...:>:>:>:>

LG
  Blacky:D

P.s.: Hab einfach ein paar Smilys dazu gemacht, ich weiß, sie passen nicht da rein...
We mich kennt weiß ja wie Smily-Süchtig ich bin...


Das schlechte an Minderwertigkeitskomplexen ist, dass die falschen Leute sie haben!

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#2 03.03.2007 14:19:23

Meg
Mitglied
Registriert: 08.06.2006
Beiträge: 158

Re: Eigene Geschichten

Hallo
DAs hört sich toll an, wirklich. Gefällt mir richtig gut. DAs einzige, auf das du noch ein bisschen achten solltest, ist die Zeit, also das Tempus. Du wechselst mal in Präsens, dann wieder Imperfekt und vergisst manchmal das Plusquamperfekt.
Aber das ist meine einzige Kritik. Ansonsten ist das wirklich spannend geschrieben*wissen will, wie es weitergeht*.
Ansonsten wird deine Smiley - Sucht immer kontrollierter:>
Meg


Die Weisheit rannte mir hinterher - aber ich war schneller...

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#3 03.03.2007 14:21:26

Blacky
Mitglied
Ort: München
Registriert: 13.02.2007
Beiträge: 479

Re: Eigene Geschichten

Eine Frage:

Was ist bitte schön Präsens, Imperfekt und Plusquamperfekt????
Sorry, aber ich war nie besonders gut in Deutsch!!!%o)%o)%o)%o)

LG
  Blacky


Das schlechte an Minderwertigkeitskomplexen ist, dass die falschen Leute sie haben!

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#4 03.03.2007 14:48:44

jaina
Mitglied
Ort: Andernach
Registriert: 02.05.2006
Beiträge: 617

Re: Eigene Geschichten

Hey, deine Geschichte gefällt mir richtig gut, ein spannender Anfang

Präsens, Imperfekt und Plusquamperfekt sind Zeiten, Präsens ist Gegenwart, Imperfekt Vergangenheit - also z.B. er war, sie ging oder sowas - und Plusquamperfekt - wie heißt denn das auf deutsch? Ich kenn immer nur die "Fachbegriffe" - auf jeden Fall ist das ne abgeschlossene Handlung in der Vergangenheit wie sie hatte getan oder er war gelaufen oder irgendsowas. Darauf müsstest du noch ein bisschen besser achten, wie du die Zeiten einsetzt, und ein bisschen mit der Kommasetzung und so gucken.......... aber das sind alles so kleinere Schönheitsfehler, das ist nicht so schlimm


~Das Licht muss erlöschen, damit die Dunkelheit hell wird~
Prophezeiung von Ilira

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#5 03.03.2007 15:35:03

Meg
Gast

Re: Eigene Geschichten

Plusquamperfekt ist Vorvergangenheit. Also zum Beispiel: Bevor er in die Schule ging(Imperfekt), hatte er seine Hausaufgaben gemacht(Plusquamperfekt) Geblickt? Ja, natürlich, es sind SChönheitsfehler, aber darüber bin ich halt gestolpert%o)

#6 03.03.2007 16:34:50

DieDiablo
Mitglied
Ort: Hamburg
Registriert: 24.11.2006
Beiträge: 59
Web-Seite

Re: Eigene Geschichten

Japp, ich schließe mich den anderen hier an:D;p Sehr gut geschrieben^^ Zu den Schönheitsfehlern: du müsstest etwas mehr auf die Großschreibung von Wörtern achten, speziell bei Verben. Normalerweise werden sie ja klein geschrieben, aber sobald du einen Artikel davor stehen hast, behandelt man sie wie ganz normale Nomen...^^
Aber das ist ja nicht die Hauptsache, sondern das, was zwischen den Zeilen steht xD. Also weiter so!! Am besten gefällt mir, dass du diese Szene so detailreich ausgeführt hast; man merkt, dass du wirklich Gedanken gemacht hast. Trotzdem bist du nicht zu ausschweifend geworden dabei, sodass es immer spannend blieb^^. *wissen will, wie's weiter geht*:>;p
LG


Schreiben ist das Fegefeuer – aber Nichtschreiben die Hölle.

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#7 03.03.2007 20:14:28

Beauty
Mitglied
Registriert: 16.01.2007
Beiträge: 788

Re: Eigene Geschichten

Also, ich finds sehr spannend, fängt deine Story so an, oder ist sie aus der Mitte gegriffen? (halt einfach ne Szene?) Also, das mit den Zeiten, ich muss zugeben, dass ich auch immer wieder solche Patzer habe, aber halb so wild!
*auch wissen will wie es weiter geht*


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#8 03.03.2007 20:49:44

Beauty
Mitglied
Registriert: 16.01.2007
Beiträge: 788

Re: Eigene Geschichten

Ich find dieses Thread ja echt Klasse, Blacky, das war echt ne riesige Idee! *riesen Lob*
Deine Story ist echt spannend, ob ich da mit meiner mithalten kann? Ich versuche es hier einfach mal!
Ich fange gaaanz vorne an, obwohl persönlich finde, dass die spannenden Dinge erst später kommen, aber naja, eins nach dem anderen!

Also,

Familie Bacher war in ihrer kleinen Sandsteingasse Nr.12 eine von vielen, trotz großem Haus mit Garten. Doch das sollte sich schon bald ändern....
Herr Bacher war groß, schlank, hatte rotblondes Haar und viele Sommersprossen. Er arbeitete in einem kleinen Versicherungsunternehmen und verdiente dabei sehr gut. Er war sehr eitel und daher meist fein gekleidet, auch sonst war er eher etwas voreingenommen und ein wenig in sich selbst verliebt, was er auch gerne zeigte. Er liebte alles teure und schöne und so auch seinen neuen Jeep, der oft strahlend in der Einfahrt stand. Man konnte fast schon sagen, dass er sein Auto wohl mehr liebte als seine Frau Cordula.
Sie war eher von kleiner und getrungener Gestalt und manch einer mochte sich wundern wie Herr Bacher gerade auf sie gekommen war, wo sein Typ Frau doch eher der Sportliche war.
Sie hatte eine dunkelbraune Lockenpracht und ebenso dunkle Augen, sie wirkte eher etwas ruhig und vernünftig. Tatsächlich war sie eher die brave Hausfrau, die sich selten beglagte, sie begnügte sich oft schon mit der Gesellschaft einiger ihrer wenigen Freundinnen und war glücklich wenn sie in ihrem kleinen Garten hinterm Haus Unkraut rupfen durfte, allerdings war sie auch sehr neugierig und abergläubisch und so dürfte es niemanden wundern, wenn sie immer über alles und jeden bescheid wusste.
Sie und ihr Mann schiene vom Wesen gar nicht zueinander zu passen und dennoch waren sie Eltern eines zweijährigen Sohnes namens Torben.
Dieser lernte gerade seinen ersten Schritte und machte seine Umgebung unsicher.
Dann war da noch Bounty der vierjährige Mischlingsrüde, er machte seinem Herrn oft das Leben schwer, denn er hielt scheinbar nicht viel von Gehorsam und so kam es ab und zu vor, dass er ausbüchste und Nachbars Hündin belästigte, oder die Straße unsicher machte.

Sorry, für den langen Text, war gerade so schön am schreiben, wie gesagt, der spannende Teil kommt leider erst später vor, bzw. der lustige Teil, bei dem sogar ich oft lachen musste, während ich es geschrieben habe!
Seit bitte nicht zu grausam mit der Kritik :>


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#9 03.03.2007 20:57:16

jaina
Mitglied
Ort: Andernach
Registriert: 02.05.2006
Beiträge: 617

Re: Eigene Geschichten

Hey Beauty, das klingt doch auch schon sehr gut. Klar, es ist mehr oder weniger eine Beschreibung, deswegen kann da noch nicht sehr viel spannendes sein, aber du schilderst die Personen sehr gut, man kann sich das richtig gut vorstellen


~Das Licht muss erlöschen, damit die Dunkelheit hell wird~
Prophezeiung von Ilira

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#10 03.03.2007 21:03:03

jaina
Mitglied
Ort: Andernach
Registriert: 02.05.2006
Beiträge: 617

Re: Eigene Geschichten

Okay, ich schreib hier auch mal meinen Anfang rein^^
Das ist der Beginn meines Prologes, geschrieben aus der Perspektive des Dämons......... es fällt mir manchmal ein bisschen schwer, mich in ihn hineinzuversetzen, also seid lieb zu mir

Der Dämon lächelte. Er war ein gut aussehender Mann mit feinen, scharf geschnittenen Gesichtszügen und leicht spitzen Ohren, langem, lockigen schwarzen Haar und golden glitzernden Katzenaugen. Beim Lächeln zeigte er, wie gerade jetzt, blendend weiße Zähne. Obwohl er bereits mehrere hundert Jahre alt war – sein genaues Alter kannte niemand, nicht einmal er selbst, irgendwann nach seinem fünfhundertsten Geburtstag hatte er aufgehört zu zählen – sah er aus wie bestenfalls Mitte dreißig.  Fünfhundert Jahre und mehr hatte er gewartet und nun endlich war es so weit. Er konnte seinen Plan endlich verwirklichen.
Immer noch lächelnd – und sein Lächeln zeigte echte Zärtlichkeit – blickte er auf das zierliche Mädchen, das auf der obersten Stufe einer Treppe zu seinen Füßen saß. Sie war jung und naiv und wunderschön. Sie hatte eine besondere Ausstrahlung. Und sie liebte ihn. So wie nur ein junges Mädchen lieben konnte, voller Ideale und Träume von einer gemeinsamen Zukunft. Sie liebte ihn bedingungslos. Und er – er liebte es mit ihr zu spielen.

Das Mädchen erwiderte sein Lächeln schüchtern und blickte ihn aus ihren großen, tiefblauen Augen an. Ihre goldblonden Locken fielen ihr offen über die schmalen Schultern, die vom weißen Samt ihres Kleides bedeckt waren. Sie war fast noch ein Kind und so voller Unschuld...
"Der Dämon und der Engel", dachte er ein wenig amüsiert. Jeder andere Mann, egal ob sterblich oder unsterblich, hätte ihr nicht widerstehen können. Außer ihm. Nur er brachte es fertig, sich von ihren Blicken und ihrem Lächeln nicht erweichen zu lassen. Er hatte keine Schwachstelle. Mal tat er so, als könnte er es nicht, spielte den rettungslos verliebten jungen Mann – und er war durchaus ein begnadeter Schauspieler – dann aber, nur wenig später, behandelte er sie so herablassend wie jeden anderen seiner Diener. Denn nichts anderes war sie für ihn. Eine Dienerin, eine Sklavin sogar, die nur existierte, um seine Wünsche zu erfüllen. Und sie ließ es zu, ja, sie tat es sogar gern für ihn.
Er ging zu ihr hin, hob sanft ihr Gesicht an und ließ ihre Lippen mit den seinen zu einem innigen Kuss verschmelzen. Allein das reichte, um sie überglücklich zu machen. Sie war abhängig von ihm, ihm willenlos ergeben. Tief in seinem Inneren verachtete er dieses schwache Wesen, das sich ihm so ohne jeden Zweifel, ohne jede Bedingung hingab. Andererseits war sie genau das, was er zur Verwirklichung seiner Pläne brauchte. Es war ihr sogar egal, dass er sie anschrie oder schlug, sobald er ihr ein freundliches Lächeln oder eine zärtliche Berührung schenkte, war alles wieder in bester Ordnung für sie.
Er hatte ihr erzählt, dass er kein Sterblicher war, hatte ihr das Geheimnis anvertraut, um das sonst niemand wusste, dass er der Letzte der Dämonen war. Der Letzte des mächtigsten und bösesten Volkes auf dieser Welt.  Natürlich nur um sie zu testen. Doch nicht einmal das hatte sie abgeschreckt. Sie hatte allen ernstes geglaubt und glaubte immer noch, dass sie ihn durch ihre Liebe "retten" konnte. Retten vor dem Bösen in ihm. Ha! Als ob das irgendwie möglich wäre! Einen Dämonen vor dem Bösen zu retten! Er war das Böse, in ihm war kein Funken Gutes mehr übrig geblieben, an den sie sich hätte klammern können. Doch das hatte sie nicht glauben wollen. Wie dumm Verliebte doch waren!
Aber was beklagte er sich, sie hatte doch genau so reagiert, wie er es beabsichtigt und erwartet hatte. Sie war einfach nur perfekt geeignet für seine Pläne. All die Jahre des Wartens hatten plötzlich einen Sinn bekommen.
Er sah seine junge Geliebte an und entschied, dass er jetzt lange genug gewartet hatte – irgendwann war schließlich auch seine Geduld erschöpft. Und der Zeitpunkt war perfekt. Es war nun endlich an der Zeit, mit dem letzten Schritt zu beginnen. Er zog das Mädchen zu sich hoch und nahm ihre Hand.
"Komm mit mir, Liebste.", flüsterte er und führte sie weg. Sie errötete und strahlte vor Glück. Natürlich folgte sie ihm. Sie würde ihm überallhin folgen.  Dennoch würde er sie irgendwann töten müssen. Wenn seine Pläne erfüllt waren, würde sie nutzlos für ihn werden. Er brauchte kein dummes und naives Kind, das ihm ständig hinterherlief in der Hoffnung auf ein freundliches Wort. Vielleicht – vielleicht würde er ihr einfach befehlen, sich selbst umzubringen...
Er konnte sich ihre Reaktion schon bildlich vorstellen. Er würde ihre Trauer und ihr Entsetzen in ihren Augen sehen können, aber sie würde seinem Befehl Folge leisten, ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken. Ohne auch nur um Gnade zu bitten. Für ihn. Weil sie ihn liebte. Ihm bedingungslos gehorchte. Bei dem Gedanken lächelte er boshaft. Sobald sie seinen Erben geboren hatte ... das Kind, das ihm nachfolgen würde. Das Kind, in dem sein Blut, das Blut der Dämonen, fließen würde, damit sein Volk nicht unterging. Das Kind, das noch mächtiger werden würde als er selbst, das spürte er.
Sobald sie dieses Kind bekommen hatte, würde sie sterben.:>

Ich hoffe, das war nicht zu lang, aber ich wusste halt nicht, wo ich es vorher trennen sollte *entschuldigend guck* Ihr müsst das auch nicht lesen, wenn ihr nicht wollt^^

Ich bin gespannt auf eure Kritik


~Das Licht muss erlöschen, damit die Dunkelheit hell wird~
Prophezeiung von Ilira

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#11 03.03.2007 21:44:57

DieDiablo
Mitglied
Ort: Hamburg
Registriert: 24.11.2006
Beiträge: 59
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Re: Eigene Geschichten

8o8o8o8o8o
*schluck* Meinen Respekt ihr beiden!! Das liest sich flüssig und glatt wie Vaseline!:>:>;p
Bei dir, Beauty, finde ich die Beschreibungen der Personen klasse! Ich kann sie mir auch lebhaft vorstellen. Den Herrn Bacher, wie er neben seinem geliebten Jeep steht und ganz stolz rumgrinst usw. Und seine Frau, wie sie Unkraut zupft und dabei wegen irgendner  Pflanze abergläubisch wird:>;p
Oder denSohn, wie er rumläuft, oder den Hund, der von dem Nachbar ganz entsetzt verjagt, wird, als er mal wiedr au dem Grundstück entdeckt wird;p
Und dein Prolog, jaina... der is einfach nur krass geschrieben. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll... einfach diese Atmosphäre, die sich da entwickelt, der Ausdruck und alles...das Beste, was ich seit langem gelesen habe, ehrlich.
Da mag meinen Text ja gar nicht mehr hier rein stellen :>:>:>%o)%o)
Oh Mann, würde so gerne bei allen weiterlesen:>:>:>
LG


Schreiben ist das Fegefeuer – aber Nichtschreiben die Hölle.

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#12 03.03.2007 21:45:22

Beauty
Mitglied
Registriert: 16.01.2007
Beiträge: 788

Re: Eigene Geschichten

Hey der Stil gefällt mir echt, man könnte meinen du machst das schon beruflich! :> Ich bemüh immer meine Texte so lebendig wie möglich zu gestalten, gelingt mir meist nicht so wirklich! ich beneide dich sehr um dieses Können, will unbedingt wissen wie es weiter geht! Vielleicht kannst du mir ja Tipps geben wie du das machst, finde meine Story im Vergleich zu euren echt kindisch/langweillig %o) Zumindest der Schreibstil!


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#13 03.03.2007 22:16:55

jaina
Mitglied
Ort: Andernach
Registriert: 02.05.2006
Beiträge: 617

Re: Eigene Geschichten

Wow, danke für eure Komplimente *rot anlauf* ....... so toll bin ich nun auch wieder nicht :>

Ihr müsst eure Texte jetzt nicht schlecht machen, das sind sie auf keinen Fall, deinen kenn ich zwar noch nicht, DiDi, aber er ist sicher auch gut, also stell ihn ruhig rein, ich würde ihn gerne mal lesen
Kindisch oder langweilig ist auf jeden Fall nichts von dem, was hier geschrieben wurde!

Ich fand das, was du geschrieben hast, Beauty, eigentlich auch schon sehr lebendig, wie DiDi auch schon gesagt hat, das kann man sich sehr gut vorstellen. Tipps kann ich dir leider nicht so wirklich geben, was ich halt meistens mache, ist die Gedanken einer bestimmten Person einzubringen, so wie sie die Sachen sieht, wie hier der Dämon. Aber sonst........ keine Ahnung, ich schreib halt einfach^^ Um deinen Stil musst du dir denk ich keine Sorgen machen.......... ich freu mich schon auf die Fortsetzung, vor allem wenn du sagst, dass es da auch lustig wird


~Das Licht muss erlöschen, damit die Dunkelheit hell wird~
Prophezeiung von Ilira

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#14 03.03.2007 22:56:27

DieDiablo
Mitglied
Ort: Hamburg
Registriert: 24.11.2006
Beiträge: 59
Web-Seite

Re: Eigene Geschichten

Ok,ok, ich setze meinen Text auch mal hier rein, ich hoffe, er ist nich zu lang...OO Der Ausschnitt ist allerdings schon aus dem dritten Kapi - aber die 1. Generation! *lol* Naja, lange Rede, kurzer Sinn^^

  Wie in einem Zeitraffer zog die Landschaft draußen vorbei. Jelena starrte aus dem Fenster. Anfangs hatte sie es ganz schön gefunden, die Bäume, Wiesen und Felder vorbeirauschen zu sehen, aber jetzt wurde es langweilig. Die Abwechslung fehlte. Ganz zu schweigen von der Situation in diesem Zug. Warum musste es auch so ein klappriges altes Ding sein? Die Sitzpolster waren völlig durchgesessen, die Scheiben zerkratzt, der Rest mit Edding beschmiert. Der Boden war mit braunem PVC ausgelegt, das sich an den Ecken schon löste und eine erhebliche Stolpergefahr darstellte. Außerdem war es stickig. Die ganze Fahrt über war es nicht gestattet gewesen, die Fenster zu öffnen, weil sie so marode waren, oder es einigen Leuten zu laut oder zu zugig wurde. Innerlich schlug Jelena über so viel Empfindlichkeit die Hände über dem Kopf zusammen. Und wenn es nur für fünf Minuten war! Aber jetzt dauerte es ja nicht mehr lange und sie musste Aussteigen. Was für ein Segen das sein würde!
   Kurze Zeit später nahm das Ruckeln und die Geschwindigkeit des Zuges ab. Unruhe entstand, weil jeder darauf drängte sein Gepäck als erster an der Tür zu haben, um schnell aussteigen zu können. Bald war der Gang überfüllt mit Menschen und Koffern. Aus den ausgedienten Lautsprechern kam kaum verständlich der Name des Zielbahnhofs so sehr knackte und rauschte es.
   â€šWas soll’s, bin ja gleich da.’, sagte Jelena sich in Gedanken.
   Langsam sah sie den Bahnsteig auf sich zukommen, wenn sie aus dem Fenster sah. Irgendwann hielt der Zug. Erleichtert richtete sie sich auf, hievte ihren Koffer aus dem Tragenetz und sah schleunigst zu, dass sie raus kam. Draußen atmete sie gierig die Luft ein, als ob es nichts Schöneres geben würde. Die Kopfschmerzen verschwanden auch wieder. Leichter Wind fuhr durch ihre Haare. Entschlossen zog sie ihren Rollkoffer hinter sich her. Bald war sie ja zu Hause.
   â€šUnd dann werde sofort ein warmes Bad genießen!’, überlegte Jelena.
   Sie kam bis zur Bahnhofshalle. Jelena wollte sich schnell noch eine Tageszeitung kaufen und besah sich die Zeitschriften, die vor einem Kiosk an einem Drehständer hingen. Schließlich konnte sie sich für ein dickes kleingedrucktes Blatt entscheiden. Als sie hinter dem Ständer hervortrat, um bezahlen zu gehen, stieß sie unerwartet hart mit jemandem zusammen. Beide wollten sich zugleich entschuldigen, konnten so aber das Gegenüber nicht zum Zuge kommen lassen. Am Ende schwieg jeder.
Jelena schaute hoch, um zu sehen, mit wem sie den kleinen Unfall hatte. Sie erblickte einen hochgewachsenen, breitschultrigen jungen Mann, der von oben freundschaftlich auf sie herablächelte. Seine Augen versteckten sich hinter einer rahmenlosen Sonnenbrille. Er hatte sehr kurzgeschorenes dunkelbraunes Haar. Außerdem schien er sich viel draußen aufzuhalten, denn er besaß einen dunkleren Hautton. Zumindest war er dunkler, als ihrer. Wie um alles zu unterstreichen, trug er ausnahmslos dunkle Sachen, die von einer Weste mit einem ärmellosen Oberteil, über eine wie angegossen passende Hose, zu Stiefeln reichten, die der Mann über den Hosenbeinen trug.
   â€šWeia, der sieht ja aus, wie ein Ganove!’, schluckte sie. 
   Dieses nette Lächeln passte überhaupt nicht zum Gesamtkonzept des Restes, was sie noch mehr verwirrte.
   â€žNur weil ich zufällig aussehe, wie einer, muss ich doch lange keiner sein, oder?“, fragte der junge Mann amüsiert.
   Jelena erschrak. Das war unmöglich! Was hatte sie gerade gehört? Das war ja, als ob er eben ihre Gedanken gelesen hätte und nun darauf antwortet! Unmöglich, ein Zufall! Eine klammernde Unsicherheit befiel von einer zur nächsten Sekunde. Die Beklemmung schien ihr sogar den Atem zu rauben. Was sollte sie denn jetzt tun? Es ignorieren und als selbstverständlich hinnehmen?
   â€žHabe ich Sie mit meinen Worten sehr aus der Fassung gebracht?“, hakte der Mann belustigt nach.
   Betreten schaute sie zu Boden.
   â€žKann es sogar sein, dass ich Sie sprachlos gemacht habe? Oder sind Sie einfach schüchtern?“
   Er hatte sich inzwischen zu ihr runter gebeugt, um ihr direkt in die Augen sehen zu können, wobei er sie eingehend betrachtete. Dabei blieb er immer an ihren Haaren hängen mit seinem Blick. Für Menschen schien sie sehr ungewöhnlich zu sein. Er selbst sah so eine Farbe zum ersten Mal. Sie hatten einen starken dunkelroten Touch; im Licht wiederum glänzten sie in einem seidigen bläulich-weiß. Faszinierend.
   â€žSagen Sie, eine Frage. Ist das wirklich ihre natürliche Haarfarbe, oder sind sie die bloß gefärbt?“, hakte er neugierig nach.
   Jelena fuhr auf. Säuerlich funkelte sie den Mann an.
   â€žWie kommen Sie denn jetzt auf meine Haare? Ich dachte es geht darum, dass wir uns gegenseitig entschuldigen? Entschuldigung für vorhin, ich hoffe, ich habe Ihnen damit keine Unannehmlichkeiten bereitet.“
   Entschlossen hielt sie ihm ihre Hand zur schnellen Versöhnung hin, damit sie hier endlich wegkam. Die Zeitung in ihrer anderen Hand hatte sie längst vergessen. Überrascht von ihren Worten, schaltete der junge Mann ein paar Sekunden später. Doch er hatte im Gegensatz zu seinem Gegenüber keine Lust sich so eilig voneinander zu verabschieden und zu trennen. Im Gegenteil, er wollte diese interessante Person, die er soeben kennen gelernt hatte, noch wenig länger in seinem Netz zappeln lassen. Vielleicht lohnte es sich.
   â€žIch habe einen besseren Vorschlag“, meinte der junge Mann auf einmal.
   Jelena stutzte und zog ihre angebotene Hand wieder etwas zurück. Sie hatte einen misstrauischen Gesichtsausdruck aufgesetzt.
   â€žIch dachte, ich lade Sie als Entschuldigung ein…“


Schreiben ist das Fegefeuer – aber Nichtschreiben die Hölle.

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#15 03.03.2007 23:01:43

jaina
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Ort: Andernach
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Beiträge: 617

Re: Eigene Geschichten

Hey, ich weiß gar nicht, was du hast, das ist doch super Ich find das gut, wie du alles detailliert beschreibst und auch kleinere Sachen schilderst, sowas fehlt bei mir ziemlich häufig, da muss ich dran arbeiten


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Prophezeiung von Ilira

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