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Hallo zusammen, wollte nun auch mal wieder ein Teil meiner Geschichte reinstellen. Also:
„Ian du kannst dich noch hier hinsetzten“, ein rundlicher Junge rief in von einem Tisch in der Ecke aus zu und winkte ihm. „Morgen Alex“, murmelte Ian und setzte sich neben den rundlichen Jungen. Alex war ein für sein alter, er war zwölf, zu kleiner und zu dicker Junge, der aber das hellste Köpfchen hatte das Ian kannte. „Was hast du den da gemacht“, platzte Nico hervor, wobei er sein Brot über den halben Tisch verteilte. „Der ist doch heut morgen gegen mein Bett gestoßen. Hast du das etwa nicht gehört“, meinte Sven belustigt. Nico stutzte, betrachtete die Beule an Ians Stirn und schüttelte dann den Kopf. „Nö, hab nichts mit bekommen.“ „Man Nico, um dich rum könnte Krieg ausbrechen und du würdest das nicht mit bekommen.“
Die Jungs fingen an zu lachen, während Nico rot anlief und dann in das lachen ein stimmte. Nach etwa zehn Minuten, stolperte Celinna mit dem Essenswagen in den Aufenthaltsraum. Sie hatte kurzfristig Küchendienst aufgebrummt bekommen und brachte nun die Pausenbrot, und das Trinken für die anderen Kinder. Eilig verteilte sie die Brote und häufte, das restliche Essen sowie die Teller, von denen die schon fertig waren auf den Wagen. Bei Ian blieb sie kurz stehen, zog eine Grimasse und huschte dann weiter. Dieser grinste ihr hinter her und verstaute sein Essen für den Tag in seiner Tasche. Ein greller pfiff aus einer Trillerpfeife beendete das Frühstück und die Kinder, die noch nicht fertig waren schlangen das restliche Essen, auf ihren Tellern in Windeseile hinunter. Die Kinder, die als erstes im Flur waren, hatten das Glück Gummistiefel zu bekommen, der Rest musste sich mit ihren abgenutzten Turnschuhen abfinden. Wenige der älteren Kinder bekamen einen Regenschirm in die Hand gedrückt (mindestens zwei mussten sich einen teilen), während sich die jüngeren Regenmäntel überwarfen. Ian teilte sich seinen Schirm mit Sven, weil dieser zwar zwei Jahre älter war, aber ungefähr die gleich Größe hatte wie Ian. Schwester Becker und Schwester Gold waren an diesen Tag die Begleiter für die Kinder. Schwester Gold war eine untersetzte kleine Schwester mit einer übergroßen Adlernase. Sie war äußerst streng, aber in Gegensatz zu den andren Ordensschwestern wenigstens fair. Ein süßsäuerlicher Geruch stieg Ian in die Nase, als die Ordensschwestern an ihnen vorbei gingen um die Eingangstür zu öffnen. Es regnete immer noch. Die Straße vor dem Heim schwamm förmlich im Wasser. Der Himmel, dunkel gefärbt von Wolken, verhieß keine Besserung. Sofort begann der strafe Marsch. Anfangs liefen die Kinder stumm und im Gänsemarsch hinter Schwester Becker und Schwester Gold her, doch nach einigen Minuten, als sie aus dem Dorf raus waren, er hob sich leises Stimmengemurmel. Die jüngern Kinder unterhielten sich über Pausenspiele und die ältern über ihre Unterrichtsfächer die sie heute so hatten. In der ersten Stunde hatte Ian Mathe, genauso wie Alex und Susanna, die immer nur Susi genannt wurde. Ian hasste Mathe, es war sein schlechtestes Fach und er hatte sich dieses Jahr gerade so auf eine vier retten können. Das, aber auch nur mit viel Hilfe und Geduld von Alex. Danach hatten sie eine Doppelstunde Deutsch. Dieses Fach fand er auch nicht gerade überwältigend, doch konnte er seine konstante drei auch dieses Jahr halten. Geschichte, kam anschließen und zum Ende des Tages hatten sie Sport. Was natürlich für Ian ein perfektes Ende eines Schultages bedeutete. Er liebte Sport über alles und zu seiner aller größten Freude hatte ihnen der Lehrer versprochen, dass sie die letzten paar Sportstunden dieses Jahres, die Sportart aussuchen durften. Am aller liebsten spielte er Basketball. Ian freute sich schon auf heut Mittag und hörte den andern angereckt zu. Alex und Susi diskutierten über die alten Griechen, während Celinna, Ingrid und Tim sich über Blätter unterhielten. Seine Füße wurden langsam nass und die Nässe kroch durch seine Jeans die Beine hinauf. Der Himmel in der Ferne klärte sich langsam auf und der Regen lies nach, je näher sie der Stadt kamen.
Die Gruppe trennte sich am Stadtrand. Hinter Schwester Becker, in einer zweier Reihe, verließen schnell die Kindergartenkinder die Gruppe. Zwei Straßen weiter trennte sich Schwester Gold mit den Grundschulkindern von den anderen und Maria sollte dafür sorgen, dass der Rest, der auf eine Weiterführende Schule ging, pünktlich zum Unterricht kam. Mittlerweile tröpfelte es nur noch und ein paar Meter weiter hellte der Himmel sich endgültig auf. Sie klappten ihre Regenschirme ein, die ersten Sonnenstarahlen, die das Gesicht trafen waren angenehm wärmend.
„Ian“, Ian blinzelte, wandte sein Gesicht vom Himmel ab und schaute fragend zu Maria. „Du hast doch heute nur bis viertel nach zwölf “, Ian nickte und Maria fuhr fort: „Gut. Holst du dann Elias, Jeremia, Natalia und Emma aus den Kindergarten ab.“ „Kann ich machen.“ Wie so oft war es mehr ein Befehl, als eine Frage gewesen. Es sah auch Maria gar nicht ähnlich, ihre Aufgaben anderen zu überlassen, also hackte Ian noch mal nach: „Aber es ist eigentlich deine Aufgabe, oder? Weil ich hätte….“ „Schon“, sagte Maria unwirsch, sie macht eine kurze Pause um sich ihre Antwort zu überlegen. Ihr Kopf nahm eine unnatürlich rote Färbung an, als sie weiter sprach. „Wir haben gestern Gruppenarbeiten bis nächste Woche auf bekommen. Und Mark und ich haben uns gedacht, das wir heute länger bleiben könnten um die auszuarbeiten.“ Sie schnaubte: „Aber es geht dich eigentlich auch nichts an. Also mach es einfach.“ Im Grunde störte es Ian nicht im Geringsten die Kindergartenkinder abzuholen und es wäre ihm auch egal gewesen, wenn heut nicht ausgerechnet Freitag wäre. Freitags blieb er immer länger um in der Großenpause auf die andern Kinder aus dem Rattenloch aufzupassen. Besonders auf Celinna. Das Schulgebäude kam näher und um sie rum tauchten immer mehr Kinder auf. Die Schule war ein Betonklotz mit runden und eckigen Fenstern. Um das Gebäude schöner aussehen zulassen, hatte man es in knalligen orange mit blauen Punkten angestrichen. Tatsächlich sah es mehr wie ein eckiges Zirkuszelt aus, mit ganz vielen Clowns darin; Lehrer.
So das war es erstmal wieder, ist nicht so spannend und manche Sätze gefallen mir selbst nicht so ganz. Aber was solls. 
@Beauty: Wieder einwandfrei und super spannend. Beim letztem Abschnitt hast du Silverter statt Silvester geschrieben, was natütlich nur ein kleiner Tippfehler ist.
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@Beauty: Sorry, dass ich so lange nichts geschrieben habe - und jetzt komme ich auch noch mit einer Kritik (ich schäm mich ja schon!!!

):
Elma Bacher geht mir total auf die Nerven - Mütter die sich extrem gern in die Angelegenheiten ihrer Kinder einmischen und am Ende doch alles "nur gut gemeint" haben regen mich auf.
Solche kann ich überhaupt nicht leiden!!!
Ach ja und - ich weiß das frage ich jedes Mal, aber - Was ist denn nun mit dem Mädchen??
Beitrag geändert von Anakin (06.07.2008 22:16:02)
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@Anakin:
Oooh Sorry, das Mädchen wird bald kommen, ich glaube ich halte die Leute zu lange hin und vielleicht sollte ich das besser abändern! *grübel*
Ähm, ja Elma Bacher ist nervig und das war auch so beabsichtigt, denke ich, freut mich also wenn du sie als solche empfindest.
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Nun gut, was ich jetzt zu sagen habe wird vermutlich niemanden erfreuen, aber ich denke es ist so besser. Nachdem ich mich nun ein wenig im Net informiert habe zum Thema, Story's schreiben und alles was dazu gehört! Also sprich wie man es richtig macht, musste ich verbittert feststellen, dass ich meine Geschichte so wie sie bisher lief nicht lassen kann, ein alter Teil muss weg während ein neuer hinzukommt. Also, nicht böse sein, aber ich werde mich nun etwas intensiver mit dem Thema Geschichten schreiben befassen und deshalb auch anders versuchen die gesamte Sache anzugehen. Vielleicht gefällt dem einen oder anderen die neue Story ja sogar ganz gut! Die Personen bleiben in etwa die selben und auch die Grundidee rund um das Mädchen bleibt bestehen nur die Handlungen dazu werden verändert!
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