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#31 04.03.2007 16:43:16

DieDiablo
Gast

Re: Eigene Geschichten

Ich weiß gar net, ob ich den Dämon mögen soll, oder nicht :>;p Irgendwie gefällt mir, dass er so durchtrieben und böse und andererseits, wie Meg schon meinte, ist er auch wieder der richtige Typ zum Zusammenstauchen:>:>:>
@Beauty: Ich will unbedingt wissen, wie's weitergeht und as es mit diesem Schatten auf sich hat!! Und ich bleibe bei meiner Meinung, ich finde deinen Text nach wie vor gut gelungen! Hat ja jeder einen anderen Schreibstil und das ist nun mal deiner^^.
@jaina: Dann ist Eleya also der nicht eingetretene Sohn und Nachfolger des Dämons?:>:>:>:> Geschieht ihm Recht - oder sind's am Ende sogar zwei Kinder?8o:o
Ich lass mich überraschen^^:p
@Shaira: doch, bittöööööööööööööööö stell deine Geschichte auch hier rein!!;( Los, wir müssen sie alle überzeugen!!:>;p
@all: danke, danke für all die positiven Rückmeldungen, damit hätte ich gar net gerechnet:o%o)
@Shaira again: ich werde mir mal deine Kampfszene unter die Lupe nehmen;):p:>;p
LG

#32 04.03.2007 16:51:16

DieDiablo
Gast

Re: Eigene Geschichten

Das geht ja flott hier, ich kann gleich schon den nächsten Teil von jaina kommentieren:>
Das ist ja auf einmal richtig traurig geworden - mit tut Eleyas Mutter leid! Ihre Situation kommt sehr gut rüber, als ich ich das gelesen habe, habe ich mal versucht, mich in ihre Lage zu versetzen und mich dabei ricgtig ausgenutzt gefühlt:o:>
Und zuerst habe ich gedacht, Eleyas Mutter und die alte Frau seien ein und dieselbe Person...%o)%o)%o)
(bitte nicht schlagen!)
Und jetzt bin ich neugierig geworden wegen der Insel und der Frau:)
LG

#33 04.03.2007 17:46:07

Beauty
Mitglied
Registriert: 16.01.2007
Beiträge: 788

Re: Eigene Geschichten

@Jaina
also ich finde deinen Dämon auch ganz süß, schon alleine von der Beschreibung her, aber warten wirs mal ab, was da noch kommt.

@all,
bin ganz von den Socken, hätte nicht gedacht, dass meine Story irgendwie ankommt! Freut mich, wenn es euch gefällt! Ehrlich gesagt, mag ich Herrn Bacher gar nicht, erinnert mich an meinen ehem. Stiefvater, passt auch von der Beschreibung sehr gut, %o)
Aber ich hatte ja schon erwähnt, dass ein Teil der Story, meine eigene Kindheit wiedergibt! Ganz besonders der Anfang der Story!

@Shaira
bitte schreibe auch deine Story, *fleh* will doch auch wissen wie sie ist! Keine Angst das hier ist kein Wettbewerb!


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#34 04.03.2007 18:51:08

jaina
Mitglied
Ort: Andernach
Registriert: 02.05.2006
Beiträge: 617

Re: Eigene Geschichten

Na ja, ihr wolltet alle wissen, wie es weitergeht, also hab ich den nächsten Teil gepostet^^
Genau so geht es mir auch mit dem Dämon........... aber ich entscheide mich dann für das Zusammenstauchen, schließlich wird er am Ende ja besiegt :>
Jep, Eleya ist der Erbe, den der Dämon haben wollte......... :> Zum Glück erfährt er erst von ihr, als sie 17 oder so ist^^

Ja, Shaira, ich will auch unbedingt deine Story lesen (welche auch immer^^) *versuch, überzeugend zu sein* :> Bittebittebitte!


~Das Licht muss erlöschen, damit die Dunkelheit hell wird~
Prophezeiung von Ilira

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#35 04.03.2007 19:09:47

jaina
Mitglied
Ort: Andernach
Registriert: 02.05.2006
Beiträge: 617

Re: Eigene Geschichten

Wollt ihr ne Fortsetzung?
Ja, ich weiß, dumme Frage :> Na ja, hier ist sie, diesmal wieder beim lieben, kleinen Dämon *ggg*

So langsam wurde der Dämon ungeduldig. Und wütend. Sehr wütend. Das konnte doch nicht sein, dass er sich doch die falsche Frau für seine Pläne ausgesucht hatte! Er hatte seine Wahl gut überlegt und sehr vorsichtig getroffen. Er irrte sich nie! Er konnte nicht irren!
Aber warum wurde sie einfach nicht schwanger? Selbst nach einigen Monaten war immer noch nichts passiert. Es lag nicht an ihm, so viel war klar, also musste es wohl an ihr liegen. Doch sie war jung, in der Blüte ihrer Jahre. Es musste einfach klappen. Er brauchte ein Kind, sonst würde sein Volk aussterben. Und sie, sein Engel, musste die Mutter sein. Niemand sonst kam in Frage.
Der Dämon ging ruhelos auf und ab. Sie verschwieg ihm doch nichts, oder? Nein, dazu war sie gar nicht fähig. Obwohl ... sie kannte seine Pläne nicht. Sie könnte Angst haben. Angst, dass er gar kein Kind wollte und sie verlassen würde. Das würde auch ihr verändertes Verhalten in letzter Zeit erklären. Seit ... nun, seit er mit ihr schlief, war sie anders geworden. Verschlossener, stiller, vorsichtiger, falls das überhaupt noch möglich war. Er würde zu ihr gehen und mit ihr reden, das heikle Thema einfach einmal ansprechen.
Der Dämon erhob sich, um sein Vorhaben gleich in die Tat umzusetzen. Er ging in die kleine Kammer, in die er seine Geliebte einquartiert hatte. Sie saß dort auf einem Stuhl und schien in Gedanken weit weg zu sein. Falls sie schwanger war, konnte man es ihr jedenfalls noch nicht ansehen. Sie war so schmal und zierlich wie sie es immer schon gewesen war.
Er trat zu ihr. „Wie geht es dir?“, fragte er und gab seiner Stimme einen zärtlichen Klang.
Sie schreckte hoch, dann sah sie ihn und lächelte. Ihre Augen strahlten, wie immer, wenn er zu ihr kam. Wie dumm sie doch war!
„Mir geht es gut.“, erwiderte sie fröhlich.
„Du bist in letzter Zeit – ich weiß nicht – so anders als sonst.“, stellte er scheinbar enttäuscht fest.
„Bin ich das?“, erkundigte sie sich unbekümmert, stellte sich neben ihm auf die Zehenspitzen und küsste ihn.
Er nickte und beschloss, die Frage, die ihm auf dem Herzen lag, einfach unverblümt zu stellen. „Bist du vielleicht ... schwanger?“
Sie sah ihn mit echtem Erstaunen an. „Schwanger? Nein. Wie kommst du darauf?“, erkundigte sie sich überrascht. Sie trat noch einen Schritt näher zu ihm. „Hättest du gerne ein Kind?“, wollte sie dann leise wissen.
Der Dämon spielte ganz den total verliebten jungen Mann. „Es wäre wunderbar.“, antwortete er, zog sie eng an sich und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss.
Innerlich jedoch war er sehr aufgewühlt. Sie war wirklich nicht schwanger. Sie konnte nicht gelogen haben. Einen Dämon konnte man nicht anlügen. Und sie war ihm so hoffnungslos verfallen, dass es ihr gar nicht erst in den Sinn kommen könnte, ihm die Unwahrheit zu sagen.  Er ließ also wieder von ihr ab und verließ das Zimmer, ohne ein weiteres Wort zu sagen.


~Das Licht muss erlöschen, damit die Dunkelheit hell wird~
Prophezeiung von Ilira

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#36 05.03.2007 12:14:32

Beauty
Mitglied
Registriert: 16.01.2007
Beiträge: 788

Re: Eigene Geschichten

Hört sich spannend an *unbedingt mehr wissen will*, Allmählich fällt auch mir seine Durchtriebenheit auf, das kann ja noch lustig werden! Kann es evtl. sein, dass sie gar nicht so ahnungslos ist, wie es scheint?
*neugierig bin* Naja mal abwarten! Auf jeden Fall ist er ein guter Schauspieler, ich finde diese Rolle hast du echt überzeugend hin bekommen!


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#37 05.03.2007 14:30:18

Beauty
Mitglied
Registriert: 16.01.2007
Beiträge: 788

Re: Eigene Geschichten

damit ihr nicht den Anschluss verliert und endlich erfahrt wie es weiter geht, schreibe ich auch mal weiter! (macht ja auch irgendwie Spaß )

Fortsetzung....

"Na wenigstens auf das Wetter kann man sich verlassen," murrte Herr Bacher bevor er mit dem letzten Bissen seines Marmeladenbrötchens in seinem Arbeitszimmer am Ende des Flures verschwand. Dort war er oft, mit der Begründung, er habe noch sehr viel für die Arbeit zu tun. Ob das stimmte wusste niemand, denn er wollte meist ungestört bleiben.
Nachdem Frau Bacher den Tisch wieder abgedeckt hatte. War sie mit Torben nach oben gegangen um ihn zu wickeln. Meist dauerte diese Protzedur sehr lange, da der Kleine sich heftig wehrte und wild strammpelte. Als dies dann mit viel Schweiß und Geduld überstanden war, setzte sie Torben in seinen Laufstall, welcher im Wohnzimmer stand. Die Hausarbeit wartete und so hatte sie ihn immer gut im Auge. Bounty schickte sie meist in den Garten, damit er ihr nicht im Weg war und unötig Arbeit machte. an diesem Tag fiel ihr auf, dass Bounty besonders ungeduldig war, noch während sie Torben in den Laufstall setzte, stand Bounty hechenld und schwanzwedelnd an der Terassentüre und blickte bettelnd von der Türe zu ihr auf und dann wieder zur Türe. Unruhig tänzelte er hin und her. Sie ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und beachtete ihn nicht weiter. Bounty begann an der Türverahmung zu scharren und bellte auf! Bevor er ihr noch die komplette Scheibe zerkratzte, entschloss sich dann Frau Bacher ihn lieber sofort raus zu lassen. Kaum hatte sie die Terassentüre auf, rannte der Hund laut bellend in den Garten. Zielstrebig rannte er auf die Büsche am Zaun und durchstöberte jeden Einzelnen. Kopfschüttelnd beobachtete Frau Bacher ihren Hund, bevor sie sich abwandte um sich der Küche zu widmen.
Der Hund jedoch schien mit der Nase am Boden zu kleben, denn er schnüffelte aufgeregt um jeden Strauch herum, sprang mal hier und da hinein, breschte auf der anderen Seite wieder heraus und rannte direkt zum nächsten Busch. Es schien eindeutig, dass er nach etwas suchte. Scheinbar voll in seinem Element, rannte er laut bellend von einer Hecke zur Nächsten. Schon kurze Zeit später öffneten sich die ersten Fenster der umliegenden Häuser und verärgerte Nachbarn riefen,
"MENSCH! KANN MAL JEMAND DIESEN KÖTER ZUM SCHWEIGEN BRINGEN? ES IST SONNTAG!!!!"
"WAS SOLL DIESER VERDAMMTE LÄRM AM FRÜHEN MORGEN?"
"RUHE DA DRAUSSEN HIER WOLLEN ANDERE LEUTE NOCH SCHLAFEN!!!"
Die Beschwerden blieben nicht ungehört und plötzlich kam Herr Bacher aus dem Haus gestürmt, mit einer zusammengerollten Zeitung in der erhobenen Hand. Laut schimpfend jagte er seinem Hund nach, sehr zur dessen Freude. Bounty war seinem Herrn stets einen Sprung voraus. Er machte sich einen Spaß draus Herrn Bacher durch die Hecken und Büsche zu hetzen und ihn an der Nase herum zu führen. Es geschah schließlich nicht jeden Tag, dass sein Herrchen mit ihm spielte und so nutzte er diese Gelegenheit aus.Doch schon nach kurzer Zeit war Herr Bacher völlig ausser Atem und wurde langsamer. Der Arme, er stolperte nun mehr durch die Büsche, als dass er rannte. Sein Kopf war feuerrot angelaufen, was einen klaren Kontrast zu seinen hellen Augen ergab. Man konnte nicht mit Sicherheit erkennen, ob es nun an der Erschöpfung lag oder an seinem wachsendem Zorn. Seine Stirn lag in Falten und seine Augen waren bloß noch schmale Schlitze. Mit verzerrtem Gesicht konzentrierte er sich so sehr auf seinen Hund, dass er nicht einmal bemerkte wie er bei seinem, nicht ganz freiwilligen, Frühsport beobachtet wurde und zwar nicht nur von der Nachbarschaft. Heute schien einfach nichts so recht zu laufen, am allerwenigsten sein Hund. Er legte eine kurze Pause ein um zu verschnaufen, die Schweißperlen standen ihm auf der Stirn und er wischte sie mit dem Ärmel weg. Wild schnaufend überlegte er wie er seinen Hund erwischen konnte. Dann kam ihm die Idee, die ihm schon viel früher hätte kommen können. Noch während Bounty sicher im hintersten unereichbaren Busch wild hechelnd, sein Herrchen mit wachsamen Blicken beobachtete, rannte Herr Bacher ins Haus zurück und kehrte kurz darauf mit einer kleinen Schachtel zurück. Bounty hörte schon von weitem das Rascheln seiner Kekse und spitzte neugierig die Ohren. Unter ständigem Rufen lockte Herr Bacher ihn schließlich doch noch aus seinem Versteck und warf ihm ein Leckerchen vor die Füße. Bounty vergaß die Vorsicht und widmete sich seinem Keks.Doch noch ehe er verstand wie ihm geschah, packte Herr Bacher ihn am Halsband, riss ihn zurück und versetzte ihm einen Tritt in die Seite. Kreischend sprang Bounty zur Seite und duckte sich ängstlich. Verärgert und wild fluchend zerrte Herr Bacher seinen Hund ins Haus zurück. Als er schließlich die Türe hinter sich geschlossen hatte, war es totenstill draußen. Die Nachbarn taten so als sei nie was geschehen und schlossen einer nach dem anderen ihre Fenster.

Fortsetzung folgt....

so das war wieder ein Stück von meiner Geschichte, hoffe es hat euch gefallen.


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#38 05.03.2007 15:00:17

Meg
Mitglied
Registriert: 08.06.2006
Beiträge: 158

Re: Eigene Geschichten

Ich hab mir jetzt die Geschichten mal durchgelesen.

@jaina Den zweiten Teil von der Geschichte versteh ich nich so ganz, aber der dritte ist wieder klar. Gehört das alles noch zum Prolog? Das sieht eher nach einem eigenen Teil von einem BUch aus. Wieviel kommt da denn noch im Prolog. Aber es ist wieder schön geschrieben, also sprachlich.

@Beauty :> Mach's nicht so spannend, ich will jetzt endlich wissen, was da im Garten rumrennt! hast du übrigens Harry Potter gelesen? Herr Bacher ist dem Mr. Dursley darin ziemlich ähnlich und das find ich toll. DAs ist so ein wunderbar ausgefeilter Charakter, den man mag, obwohl er absolut dämlich ist%o)

Freu mich schon auf Fortsetzungen.


Die Weisheit rannte mir hinterher - aber ich war schneller...

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#39 05.03.2007 15:09:57

Anakin
Mitglied
Registriert: 19.12.2006
Beiträge: 300

Re: Eigene Geschichten

Deine Geschichte finde ich echt gut Beauty. Mich erinnert dein Schreibstil an Harry Potter - das war jetzt keine Kritik, ich finde den Stil eigentlich ganz gut.
Aber mal ne Frage: Torben ist zwei und er fängt jetzt erst an zu Laufen und kriegt auch immer noch sein Fläschen mit Milch? Ich meine mit zwei hat der doch schon ein paar Zähne und könnte schon so weiches Brot oder so essen, zumindest Brei - das mit dem Wickeln geht ja noch so.

Ansonsten finde ich deine Geschichte gut - wie die anderen schon sagten: durch die vielen Details kann man sich das so richtig gut vorstellen.

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#40 05.03.2007 15:27:05

Beauty
Mitglied
Registriert: 16.01.2007
Beiträge: 788

Re: Eigene Geschichten

Hhhm... %o) ... tja, jetzt wo du es erwähnst, klingt logisch! *grübel* %o) Naja, ist eben ein Spätzünder Und ja, ich habe Harry Potter gelesen und der Stil war eigentlich so beabsichtigt, denn ich fand den Stil wie HP geschrieben ist, echt gut! Offen und direkt und irgendwie doch nicht! :> %o)

@Meg,
nur Geduld, wir kommen der Lösung näher, beim nächsten Mal! *Hand aufs Herz* 


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#41 05.03.2007 16:21:08

jaina
Mitglied
Ort: Andernach
Registriert: 02.05.2006
Beiträge: 617

Re: Eigene Geschichten

@Meg: Ja, der zweite Teil ist auch nicht so ganz verständlich, wenn man nicht weiß, wie es weitergeht..........^^ Aber die Fortsetzung kommt gleich^^
Das ist immer noch der Prolog, der ist ziemlich lang, aber es ist halt die Vorgeschichte, die "richtige" Geschichte spielt ja so ungefähr 17 Jahre später^^

Stimmt, er ähnelt Mr. Dursley ein bisschen

@Anakin: Das stimmt, das hat mich auch ein bisschen gewundert, dass er grade erst Laufen lernt, hab ich vergessen zu sagen^^ Aber zweijährige Kinder sind ja immer noch nicht so ganz sicher auf den Beinen
Und Milch trinken kann er immer noch aus dem Fläschchen *g*

Was hältst du denn von den anderen Geschichten? (unter anderem auch von meiner?^^) Du kannst doch nicht hier reinkommen und nur eine Geschichte kommentieren :>

@Beauty: *lol* ich kann mir das richtig vorstellen, wie Herr Bacher im Garten dem Hund hinterherjagt und die Nachbarn gaffen :>

Ich will aber auch endlich wissen, was da los ist^^


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Prophezeiung von Ilira

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#42 05.03.2007 16:24:14

jaina
Mitglied
Ort: Andernach
Registriert: 02.05.2006
Beiträge: 617

Re: Eigene Geschichten

Hier ist der nächste Teil von meiner Geschichte - wie gesagt immer noch Prolog, der ist noch lange nicht zu Ende :>

Das Mädchen wusste, dass die Zeit nun gekommen war. Sie tauschte ihr reines, weißes Seidenkleid gegen einen dunklen, zerschlissenen Dienstbotenumhang, den sie bereits lange vorher bereit gelegt hatte. Warum der Dämon sie immer weiße Kleidung tragen ließ, wusste sie selber nicht genau. Wahrscheinlich, weil es den Gegensatz zwischen ihm, der sich immer in das tiefste Schwarz kleidete, und ihr noch zu verstärken schien.
„Er ist dunkel und ich bin hell. Er ist böse und ich bin gut. Gegensätze ziehen sich an. Aber er liebt mich nicht. Er benutzt mich nur. Wie wird unser Kind werden – so wie ich oder so wie er? Wer von uns beiden wird am Ende seinen Plan verwirklichen können?“
Das Mädchen fuhr fort, sich zu verkleiden, so dass niemand, noch nicht einmal er, sie erkennen konnte. Ihre langen Engelslocken verbarg sie unter der Kapuze des Mantels. Dann schwärzte sie ihr Gesicht mit Ruß aus der einen Lampe in ihrer Kammer. Nun nahm sie ihren Spiegel, der einzige Gegenstand, der ihr persönlicher Besitz war, und steckte ihn vorsichtig in eine Tasche.
Als sie das Schloss verließ, liefen ihr Tränen über die Wangen, helle Spuren in dem dunklen Ruß. Niemand sah sie, denn selbst der Dämon schlief. Es war eine finstere Nacht, kein einziger Stern leuchtete.
Vor dem Tor standen einige Wachen, aber das war kein Problem. Das Mädchen hatte da so ihre Tricks. Ungesehen kam sie an ihnen vorbei, hinaus aus dem Schloss, in dem sie so lange gefangen gehalten worden war. In der totalen Dunkelheit lief das Mädchen weg vom Schloss, auf in die Freiheit. Und dabei  weinte sie bitterlich.
Schluchzend flüsterte sie zwei unverständliche Worte und auf einmal schien die finstere Nacht hell zu werden. Für einen kurzen Augenblick sah man am Himmel nur ein strahlendes Leuchten. Dann kam es näher und das gleißende Licht verblasste allmählich. Schließlich konnte man das unbeschreiblich schöne Wesen erkennen. Es war ein Einhorn, ein Einhorn mit Flügeln! Sein Fell war glänzend weiß und seine Mähne und sein Schweif waren silbern. Die Augen waren wie zwei perfekt geschliffene, schillernd blaue Kristalle. Das Horn schimmerte wie Diamant und die großen und dennoch zarten Schwingen schienen aus Sternenlicht zu bestehen.
Das Einhorn landete sanft vor dem weinenden Mädchen. Sie schwang sich auf seinen Rücken und es hob sofort wieder ab. Einen Augenblick später waren die beiden verschwunden. Das einzige, was man noch von ihnen sehen konnte war ein kleines, hell leuchtendes Licht in der Ferne, wie ein einsamer Stern, der der ewigen Dunkelheit trotzte.


~Das Licht muss erlöschen, damit die Dunkelheit hell wird~
Prophezeiung von Ilira

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#43 05.03.2007 17:56:51

Beauty
Mitglied
Registriert: 16.01.2007
Beiträge: 788

Re: Eigene Geschichten

Wie schöööön, *träum* Und ich habs doch gesagt, dass sie etwas wusste

@Jaina und Anakin,
sorry, dass ich selbst nicht dran gedacht habe, ist ja auch blöd von mir *vor den Kopf schlag* aber ich denke man kann die Sache mit der Milch noch retten, oder? Zumindest was den Rest der Geschichte betrifft, obwohl. ich weiss noch, dass mein Stiefbruder damals sogar noch mit 5 Jahren zumindest vor dem "zubettgehen" seine Milchflasche genuckelt hat.


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#44 05.03.2007 18:02:14

likesims
Mitglied
Ort: Datteln
Registriert: 19.01.2007
Beiträge: 686
Web-Seite

Re: Eigene Geschichten

hab auch mal n anfang von einer geschichte von mir... für einen geschichtswettbewerb vonner schule...

Diese Geschichte ist meine Geschichte und auch die von vielen anderen. Eine allgegenwärtige Geschichte, auch heute noch. In meinem Falle geprägt von Zufällen, Schicksal, Vorherbestimmungen… wie man es auch nennen möchte.

Vorab einige Informationen zu mir:
Ich heiße Maayan Jahnns, Tochter des renommierten Anästhesisten Andreas Jahnns und seiner Frau Shiran Jahnns.
Geboren wurde ich am 7. März 1926.
Mein Bruder Felix ist fünf Jahre älter, meine Schwester Yasmina zehn Jahre jünger.
Meine Mutter ist Jüdin, meine Geschwister und ich demzufolge auch, denn im Judentum heißt es, dass jeder, der eine jüdische Mutter hat automatisch Jude ist.
Man kann sich sicher denken, in welcher Zeit meine Geschichte spielt.

Mein Leben verlief in geordneten Bahnen. Meine Eltern waren unpolitisch, wir waren nicht religiös. Ich wurde in dem Sinn erzogen, zu tun, was ich für richtig halte, was ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann und gegen das zu sprechen, was mir zuwider ist.
So habe ich immer gehandelt, so werde ich auch immer handeln.
Das ist mir zum Verhängnis geworden, doch ich bereue nicht, was ich tat.
Um zu verstehen, wovon ich rede, beginne ich ganz von vorne.

30. Januar 1933

Wir saßen in unserer hellen, großen, mahagonifarbenen  Küche, alle beisammen. Unser Haus ist sonst immer belebt mit Kinderstimmen von mir und meinen Freundinnen. Ich hatte immer viele Freundinnen, war ein gern gesehener Gast auf Kindergeburtstagen. Mit Jungen hatte ich nicht viel zu tun, ich war ja auch erst sieben Jahre jung. Zwar habe ich die Freunde meines Bruders immer bewundernd angehimmelt, aber so richtig habe ich mich nie an sie herangetraut.
Doch an diesem Tag hätte man eine Feder zu Boden fallen hören können, so still war es. Nur das Radio rauschte; es war schon vor Weihnachten hingefallen, konnte aber nur notdürftig repariert werden.
„Bald kaufen wir ein neues Radio, nicht wahr, Andreas?“, pflegte meine Mutter immer dann zu sagen, wenn es besonders laut rauschte.
Aber nicht an jenem Tag. Mein Vater sagt immer, ihm sei schon vorher klar gewesen, dass es etwas schwieriger wird, jedoch dachte er, wir könnten normal weiter leben, immerhin war er einer der besten Anästhesisten von ganz Berlin.
Alle saßen also vor unserem Radio. Meine Mutter, mein Vater und mein Bruder. Mir wurde das verboten, ich sein noch nicht alt genug um das zu verstehen. Sie wussten nicht, dass ich lauschte, bei jeder Ansprache von Hitler. Jedes mal war ich aufs Neue fasziniert, wie er es schaffte, die Menschen so zu begeistern. Der Inhalt seiner Reden war mir recht egal. Hitler sagte immer, ein gutes deutsches Mädel habe blaue Augen und blondes Haar. Von meinen Freundinnen wurde ich immer, mein Leben lang, um eben diese beiden Dinge beneidet.
Da stand ich also, ein kleines, blondes, jüdisches Mädchen von sieben Jahren und hörte mit Freuden die Reden Hitlers.
Damals war mir nicht bewusst, welche Bedeutung dieser Tag hatte. Ich hörte mit an, wie Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde, wusste aber nicht, was das heißt. Ich sah nur, wie mein Vater bei dieser Nachricht aussah. So habe ich ihn vorher nie erlebt. Er wurde kreidebleich, sackte in sich zusammen, meine Mutter fing an zu weinen, wurde von meinem Bruder getröstet.
„Warum weinst du, Mama? Es gibt doch keinen Grund, alle leben noch. Die Rede war doch auch schön.“, dachte ich bei mir. Wie gerne wäre ich zu meiner Mutter gelaufen und hätte sie in den Arm genommen, aber ich durfte doch nicht hier sein um Radio zu hören, nicht DAS im Radio hören. Ich verstand die Welt nicht mehr.
Da war nun meine Familie, hielt sich in dem Armen und weinte, und ich konnte, ich durfte nicht zu ihnen, denn sonst hätten sie ja etwas gemerkt.
Auch heute ist es noch eine der schlimmsten Situation, an die ich mich erinnere, trotz dem, was noch folgen sollte.


15. September 1935

Verabschiedung der Nürnberger Gesetze.

Von diesem Tag an wurde es immer schlimmer.
Meinem Vater wurde, wie er betonte „nahe gelegt, ich solle mich doch von meiner Frau trennen, um unserem Vaterland keine Schande zu sein.“
Später habe ich erfahren, dass diese Aussage eigentlich Schwachsinn ist, denn es hieß damals, jede Ehe zwischen Juden und Ariern ist ungültig. Warum sollte mein Vater sich also scheiden lassen, wenn die Ehe doch sowieso nicht existiert?

Meine Eltern ließen sich nicht scheiden.
Vater wurde seine Praxis weggenommen.
Wir mussten alle überflüssigen Besitztümer abgeben.
Am Schlimmsten für mich war, dass ich mein schönes, sonnengelbes Fahrrad an die Deutschen geben musste.
Dieses Rad hatte mein Bruder mir gekauft, von seinem Taschengeld. Es hatte zwar keinen materiellen, dafür aber einen umso größeren ideellen Wert.

Diese Aktion war die erste, in der die Deutschen mir persönlich negativ aufgefallen sind.
Die Zweite folgte auf dem Fuß, wie man so schön sagt.

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 1940.
Es war ein regnerischer Tag  im März.
Yasmina und meine Mama spielten grade Schnick-Schnack-Schnuck; die Kleine war noch ein bisschen zu jung, grade vier Jahre alt.
Ein Geländewagen stoppte vor unserem Vorgarten und zwei Männer in braunen Anzügen stiegen aus. Der eine hieß Westermann, der andere hat seinen Namen nicht genannt. Da standen also diese beiden Männer, triefendnass und fluchten über das „Mistwetter“. Ich lief zu ihnen hin, mit einem Regenschirm in der Hand, damit sie nicht noch nasser wurden, als sie ohnehin schon waren. Als ich ankam, stießen sie mich nur zur Seite, sodass ich in die Matsche fiel. „Von einem Judenbalg nehmen wir nichts!“ Mein schönes, hellblaues Kleid war ganz matschig; die Flecken sind nie mehr rausgegangen.
„Herr Jahnns, wir haben Befehl, Sie, Ihre Frau und Ihre Tochter Yasmina Jahnns aufgrund von Rassenschändung zu deportieren.“ Dahin war meine Hoffnung, mein Mut, meine Zuversicht. Was wird jetzt aus meinen Eltern? Was wird aus mir? Ich verstand nicht, dass ich nicht mit durfte. Deswegen stieg ich zusammen mit Mama und Papa ins Auto. Sie sind freiwillig gegangen. Papa sagte immer: „Wenn sie uns eines Tages doch holen sollten (wovon er nicht ausging), dann gehen wir erhobenen Hauptes. Wir haben uns nichts vorzuwerfen, wir haben niemanden etwas getan, sie haben nicht das Recht, so gegen uns vorzugehen. Aber, wir geben ihnen nicht die Genugtuung und betteln und flehen und jammern, denn wir haben nichts getan!“ Und so geschah es dann ja auch. Die Männer stießen mich erneut, diesmal aus dem Auto heraus. „Du hast hier nichts zu suchen, glaub nicht, dass wir dich mitnehmen. Nein, wir lassen euch, dich und deinen Bruder, hier jämmerlich verrecken, ihr Judenbälger!“
Er konnte uns das nur zurufen, denn das Auto mit meinen Eltern und Yasmina fuhr schon davon. Yasmina spielte noch immer Schnick-Schnack-Schnuck, sie weinte nicht, verzog keine Mine, lachte nur aus vollem Herzen.

Felix und ich mussten also zusehen, wie wir zurecht kommen.
Wir, das heißt Felix, hatte immer viel Glück. Er fand Lebensmittelkarten auf der Straße und sammelte sie ein. Davon konnten wir uns etwas zu essen holen. Ich lief immer in die Häuser von deportierten Juden und holte, was noch zu holen war. Die Deutschen hatten uns ja alles weggenommen. Durch Zufall habe ich mal in einem der leerstehenden Häuser eine alte Freundin von mir getroffen. Wir haben uns so lange unterhalten wie noch nie. Ihre Eltern und sie standen kurz vor der Deportation, aber sie wollten sich verstecken, wollten in Dänemark untertauchen. Ich weiß nicht, ob sie das geschafft haben, ich habe nichts mehr von Anni gehört, nie mehr.
Aber ich schweife ab, wollte ich doch von unserer Zeit alleine in Berlin berichten.

wie findet ihr die soweit??

%o)


Das Leben ist eine einzige Inspiration, von der kleinen Knospe angefangen bis hin zum Krieg der Elemente.

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#45 05.03.2007 18:11:56

Beauty
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Beiträge: 788

Re: Eigene Geschichten

Cool, man könnte meinen du hättest es selbst erlebt! Auch wenn ich es ja eigentlich überhaupt nicht mit Hitler habe, davon hatte ich genug während meiner Schulzeit. (Irgendwann konnte ich dieses Thema einfach nicht mehr hören *genervt Augen roll* )
Aber das hier ist echt Klasse geworden!


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